Über Knabenherz

About Knabenherz (English)


Astrid M. Mathyshek wurde am 25. August in Wörth an der Donau geboren. Sie wuchs in Regensburg und Chieming auf, wo sie im Internat „Schloss Ising am Chiemsee“ lebte.

Astrid Mathyshek at Schloss Ising

Im Alter von 12 Jahren begann sie, in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland aufzutreten. Sie gewann mehrfach beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und erhielt weitere Preise wie den Rita-Treutlinger-Preis und den 1. Preis beim Wettbewerb „Oberpfälzer Jura“ für junge Opernsänger.

Nach ihrem Abitur studierte Mathyshek klassische Musik an den Universitäten in Wien und München. Sie besuchte Meisterkurse bei Ingeborg Hallstein, Laurent Pillot, Gabriela Cianci, Rume Urano, Sumjaty Widjaja (Tanz), Diane Torr (Schauspiel), Alexander Kiermayer (Fechten) und arbeitete – noch während ihres Studiums – mit namhaften Musikern wie dem Dirigenten Petr Vronsky, dem Prager Philharmonischen Orchester, der Philharmonie Reutlingen unter der Leitung von Ola Rudner, dem Dirigenten Romaan Widjaja, dem Mährischen Philharmonischen Orchester uvm. zusammen.

Mathyshek begann ihre Laufbahn als Kindersopran, der mit einer ungewöhnlichen tiefen Lage (kleines e) in Kombination mit großer Höhe (fis''') und ausgeprägter Koloraturfähigkeit ausgestattet war. Im Alter von 13 Jahren sang sie 3 Oktaven aus und zeigte in Koloraturpartien die Fähigkeit auch dramatische Höhepunkte intensiv zu gestalten. Sie entwickelte sich rasch zum Koloratur-Mezzosopran mit Zwischenfach-Timbre, das sich durch die Wärme und Tiefe einer Mezzostimme und die schlanke Höhe eines Sopranes auszeichnet. Gleichzeitig befähigen Schärfe und Klarheit blitzschneller Koloraturen die Künstlerin zur Darbietung jedweder Koloraturrolle.

Die Künstlerin ist ausgebildet in Bogenschießen, Reiten, Fechten, Tanzen und spricht fließend Deutsch (Muttersprache), Englisch, Französisch und Italienisch. Weitere Sprachen studierte sie phonetisch und für Übersetzungsarbeit, darunter Spanisch, Hebräisch, Latein, Schwedisch, Norwegisch, Russisch und Tschechisch.
Einige ihrer Konzertaufführungen wurden in Rundfunk und Fernsehen übertragen. Während ihrer Ausbildungsjahre besuchte die junge Mezzosopranistin das Opera studio des Teatro Umberto Giordano in Foggia, wo sie das „Diploma di merito“ (Verdienstdiplom) für ihre konzertanten Aufführungen erwarb. Sie wirkte in mehreren Bühnenproduktionen im In- und Ausland mit, versteht sich aber selbst als Konzertsängerin und Autorin. 
Als solche wählte sie das Pseudonym „Knabenherz“ für ihre poetischen Arbeiten – ein Name, den sie selbst erfand, basierend auf ihrer Vorliebe für Hosenrollen in der europöischen Operntradition.
Viele ihrer Veröffentlichungen sind mehrsprachig, hauptsächlich verfasst auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.

2022 erhielt Astrid Mathyshek das "Diploma di Benemerenza" (Ehrendiplom) der Accademia napoletana di studii storici.
2025 veröffentlichte sie in Bayern die Biografie „Marie Sophie Amalie“, welche ihre intensiven Recherchen als Historikerin zeigt und eine Fülle historischer Quellen zum Leben der letzten Königin beider Sizilien, einer  jüngeren Schwester Kaiserin Elisabeths, präsentiert. Alle Übersetzungen der historischen Dokumente stammen von der Autorin selbst. Die Exemplare der limitierten Erstauflage ergingen an das  italienische Konsulat München sowie an Mitglieder der ehem. königlichen Familien Wittelsbach und Bourbon-Sizilien. Zudem verfasste Mathyshek ihr Libretto „Die Heldin von Gaeta“, um es zu Ehren von Königin Marie Sophie Amalie als Cantate a voce sola komponieren zu lassen. Mehrere Komponisten ließen sich von diesem Werk inspirieren und bewarben sich 2025 um die musikalische Bearbeitung.

Astrid Mathyshek 2025


Noch im selben Jahr veröffentlichte Mathyshek ihren Essay über die europäische Tradition der Hosenrolle in der Theaterwelt: „Europas Tradition der Hosenrolle“ auf Englisch.

Gleichzeitig gab sie bekannt, ihren Beruf als Sängerin zu verändern und sich verstärkt ihrer Arbeit als Schriftstellerin und Hosenrollendarstellerin zu widmen, um ihre eigenen Werke auf die Bühne zu bringen. Ab 2026 übernahm die Literaturagentur Mark & Johann Archivolt Mathysheks künstlerische Vertretung und kündigte ebenfalls einige bedeutende Änderungen an.

Zum Saisonbeginn 2026 eröffnete die Autorin einen Literarischen Salon im historischen Augustin Wagner-Geburtshaus. Mehrere Publikationen über die Geschichte des Hauses, die Entwicklung zum Kulturhaus und über Mathysheks eigene Familie folgten. So wurde bekannt, dass Astrid Mathyshek die Nichte der Schriftstellerin Vivi Heider (Viviane Matthyshek) und der Romancière Inéz Sytham (Patricia Mathyshek) ist. Auch ihre Mutter Madeleine Reich (Sylvia Mathyshek) wirkt als Dichterin. Die Familie stammt von Mathishek von Laznik, einem slawischen Krieger aus Mähren im heutigen Tschechien, ab. Viele Traditionen der Familie, insbesondere die Verbindung zu Pferden und Haustieren hat sich bis heute erhalten. Mehrere Ahnen waren Reiterstaffeln bei Militär und Polizei zugehörig. Herkunft und wechselhafte Schicksale werden in Astrid Mathysheks "Vergissmeinnicht"- Buchreihe geschildert.

Im Februar 2026 gab Mathyshek bekannt, ein Geschichtsexperiment zu wagen und im Augustin-Wagner-Haus ein Leben wie in der frühen Biedermeierzeit zu führen, um ihre Erkenntnisse über die vergessenen Lebenswelten unserer Vorfahren zu dokumentieren und zu publizieren. Die Publikation erfolgt sowohl im hiesigen Blog knabenherz.blogspot.com wie auch in lokalen Zeitungen. Ihre Auftritte als Publizistin und Sängerin laufen wie gewohnt weiter.


Pictures: Knabenherz - free for fair use on wikipedia;


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